Die Aktionäre von Deep-South Resources Inc. (TSX-V:DSM) erfuhren heute Morgen, dass die Exklusive Prospektionslizenz des Unternehmens vom namibischen Ministerium für Bergbau und Energie abgelehnt wurde. Daraufhin stellte DSM alle Arbeiten vor Ort ein und leitete die Entlassung seiner Mitarbeiter vor Ort ein.
Die Investition in kleine Start-up-Unternehmen ist nicht ohne Risiko. In diesem Fall waren die Aktionäre auf die plötzliche negative Wendung des Schicksals etwas unvorbereitet. Warum?
Vor etwa einem Monat, in einer Investorenpräsentation vom Mai 2021, thematisierte Deep South das Jurisdiktionsrisiko. Hier ist, was sie schrieben:

Beachten Sie den Abschnitt, der besagt, dass „Namibia eine risikoarme, bergbaufreundliche Jurisdiktion ist.“
Um es klarzustellen: Es ist nicht unsere Absicht, auf das Unglück, das DSM widerfahren ist, „einzuschlagen“. Vielmehr möchten wir das Aktienchart als „Lehrwerkzeug“ für unsere Leserschaft nutzen.
Also, lassen Sie uns einen „tiefen Einblick“ in das Aktienchart nehmen und sehen, ob es „frühe Warnzeichen“ gegeben haben könnte.

Dieses Tageschart für DSM zeigt, dass MACD sich auf eine eher seltsame Weise verhält. Typischerweise weist MACD eine gewisse technische Klarheit auf. Was meinen wir mit dieser Aussage?
Wir sehen MACD gerne mit technischer Definition. Dies tritt auf, wenn die Signallinie entweder über oder unter der Triggerlinie liegt.
Normalerweise steigt MACD im Einklang mit dem Kurs. Sobald jedoch ein neues Hoch erreicht ist, zieht sich der Kurs zurück, und die Signallinie für MACD fällt unter die Triggerlinie. Diese typische Aktion für MACD haben wir in den vielen von uns präsentierten Charts gesehen.
Deshalb ist dieses Chart interessant.
Der Kurs steigt auf ein neues Hoch, zieht sich dann zurück, erreicht ein Unterstützungsniveau und beginnt sich zu erholen. An diesem Punkt würden wir typischerweise sehen, dass die Kursbewegung durch MACD bestätigt wird, indem die Signallinie über die Triggerlinie steigt und darüber bleibt, während der Kurs weiter an Stärke gewinnt.
Dies geschah nicht.
Stattdessen sehen wir, wie MACD zu „schwanken“ beginnt, wie im Chart gezeigt. Die MACD-Signallinie oszilliert abwechselnd über und unter der Triggerlinie.
Mit anderen Worten, MACD BESTÄTIGT DEN KURS NICHT. Diese erste Beobachtung sollte uns vorsichtig machen.
Unser Verdacht, dass etwas nicht stimmte, wurde später bestätigt, nicht durch MACD, sondern durch ein spezifisches japanisches Candlestick-Muster, bekannt als „Evening Star“.
Das Evening Star Pattern definiert einen Höchststand. Im Fall von DSM.V war dieses Muster, zusammen mit dem erratischen Verhalten von MACD, ausreichend Beweis dafür, dass sich Abwärtsrisiken aufzubauen begannen.
Ein weiterer „Warnschuss“ war der Rückgang unter den EMA (89) – ein Niveau, das wir bei der Untersuchung von Tagescharts immer im Auge behalten.
Und schließlich gibt uns MACD ein weiteres starkes Signal zur Vorsicht bezüglich der Zukunft – es bewegt sich unter die Nulllinie.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir mehrere NEGATIVE technische Indikationen für ein Unternehmen haben, das im Mai/Juni gute Bohrergebnisse liefert. Diese Situation würde unsere volle Aufmerksamkeit erfordern. Es ist ein weiteres gutes Beispiel dafür, wie Investoren die technische Analyse als wertvolles Handelsinstrument nutzen können.
Die Fundamentaldaten sahen gut aus – die technischen Signale nicht.
Ein Ausgleich musste erfolgen… und er erfolgte.
– John Top, der technische Händler

