Nutzt China den Yuan, um einen Währungskrieg zu finanzieren?
Chinas Yuan führte den größten zweitägigen Ausverkauf asiatischer Währungen seit 1997 an, was die Sorge schürt, dass die Volatilität der Finanzmärkte das globale Wirtschaftswachstum bremsen und einen möglichen „Währungskrieg“ auslösen könnte, falls andere Länder ihre Wechselkurse abwerten, um auf den globalen Exportmärkten wettbewerbsfähig zu bleiben.
Yuan abgewertet, um Chinas Abschwächung zu bekämpfen
Der Yuan fiel so stark wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr, was einen Sturz der asiatischen Währungen auslöste, nachdem China seinen Wechselkurs abgewertet hatte, um eine wirtschaftliche Abschwächung zu bekämpfen. Die Abwertung folgt auf Wirtschaftsberichte dieses Monats, die einen Einbruch der chinesischen Exporte, eine schwächer als erwartete Produktion und ein sich verlangsamendes Kreditwachstum zeigten.
Yuan-Sturz stellt Chinas Freimarkt-Entschlossenheit auf die Probe
China hat seine Bemühungen verstärkt, alte Wachstumstreiber anzukurbeln, da neue die Verlangsamung von Investitionen und Handel nicht ausgleichen können, wobei die Währung einbrach, nachdem die politischen Entscheidungsträger den Märkten eine größere Rolle bei der Festlegung ihres Wertes zugestanden hatten.

