Letzten Dezember begannen wir, eine erhöhte tägliche Volatilität in einem wichtigen Marktindex zu beobachten: dem Dow. Wir haben uns einige Tagescharts angesehen und festgestellt, dass 35.500 als wichtiges Niveau hervortrat.
Nun verlagern wir unseren Fokus auf den Wochenchart und betrachten den jüngsten Handel im Dow mit einem anderen Maßstab. Anstatt horizontale Unterstützungsniveaus zu betrachten und zu beachten, wie nah MACD der Nulllinie im Tageschart war, konzentrieren wir uns auf den EMA(34) und dessen Beziehung zu den wöchentlichen Candlesticks.
Hier ist der Chart, den wir besprechen werden:

Nun konzentrieren wir uns auf die wöchentlichen Candlesticks in 2019/2020:

Hier können wir sehen, dass unsere Wahl des EMA(34) vier Fälle zeigt, in denen der Dow-Wochenchart „ins Stocken geriet“ und sich dann schnell erholte. Nur einmal, als der Schlusskurs sich deutlich vom EMA(34) entfernte, kam es zu einem signifikanten Rückgang.
Hier ist ein aktueller Wochenchart für den Dow, der zeigt, dass wir den Schlusskurs am Freitag in den nächsten Wochen genau beobachten sollten:

Letzten Monat schloss der Dow unter seinem EMA(34), wie im Chart vermerkt. Dies haben wir bereits 2019/2020 gesehen. Tatsächlich erholte sich der Dow 4 von 5 Mal schnell. Nur einmal nicht.
Nun sehen wir, dass der DOW im Grunde „an der Linie“ ist, und wir beobachten dies mit großem Interesse.
Zusammenfassung & Fazit
Aktive Trader werden nicht darauf warten, dass der Dow unter seinem EMA(34) schließt. Sie werden, jeder nach seinem eigenen Risikotoleranzniveau, entscheiden, was einen „signifikanten“ Rückgang unter dem EMA(34) darstellt, und den Handelsknopf drücken.
Man bekommt den Eindruck, dass der steile einwöchige Rückgang bei FB vielleicht der Beginn des nächsten signifikanten Rückgangs des Dow sein wird.
Die Auf- und Ab-Schwankungen des Dow im Dezember, wie sie in den Tagescharts widergespiegelt werden, könnten ein Signal dafür sein, dass Anleger endlich viel „nervöser“ geworden sind.
Und schließlich lässt uns der kleine Spinning Top, der vor sechs Wochen verzeichnet wurde, fragen, ob wir einen „Evening Star“ sehen, der nach einer anhaltenden Aufwärtsrallye – einer Rallye, die im März 2020 begann – auftritt. Der MACD über diesen Zeitraum scheint dieser Schlussfolgerung weiteres Gewicht zu verleihen. Der MACD im Wochenchart ist negativ, wobei die Signallinie unter der Triggerlinie liegt.
– John Top, der technische Händler

