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Kommen Lohn- und Preiskontrollen?

Der Wind beginnt zu wehen, und das Wasser wird rau; ein Wirtschaftssturm ist im Anmarsch – sind Sie bereit?

von Equedia
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Kommen Lohn- und Preiskontrollen?

Erinnern Sie sich, als die Inflation als „vorübergehend“ galt? Dieser Begriff war untrennbar mit der Inflation verbunden, wenn Politiker, Ökonomen und Beamte der Federal Reserve Fragen zu steigenden Preisen gestellt wurden, die durch beispielloses Gelddrucken verursacht wurden.

Das scheint schon eine ganze Weile her zu sein…

Hier sind wir nun, ein paar Monate später, und die Vorstellung, dass die Inflation vorübergehend ist, wurde wie die Nachrichten von gestern verworfen. So viel zum Versuch, eine wünschenswerte wirtschaftliche Realität durch ständige Wiederholung von Unwahrheiten zu schaffen. Es funktioniert nicht.

Wir alle haben gesehen, wie die Rohstoffpreise auf neue Höchststände geschossen sind. Equedia-Leser wissen, dass Rohstoffe starke Aufwärtsbewegungen verzeichnet haben und dass erschöpfte Lagerbestände die Zukunft für Basismetalle, steigende Preise und eine starke Verbrauchernachfrage bestimmen werden, während der Neustart der Weltwirtschaft im Gange ist.

Einige der größten Investmentgruppen der Welt erkennen bereits, dass die Inflation auf dem besten Weg ist, sich in Stagflation zu „verwandeln“.

Die Zentralbanker in Nordamerika und Europa haben deutlich gemacht, dass sie beabsichtigen, den Fluss des billigen Geldes einzudämmen und einen Straffungszyklus einzuleiten.

„Das Stagflationsrisiko ist heute eine echte Sorge… Wir sehen einen Angebotsschock, der sich auf einen weiteren Angebotsschock legt. Und die Art des neuen Angebotsschocks – der sich auf Energie konzentriert – deutet nicht nur darauf hin, dass die Inflation noch höher steigen und sich voraussichtlich hartnäckiger erweisen wird, sondern auch, dass das Wachstum einen Dämpfer erhalten wird.“ – Philipp Hildebrand – Vice Chairman, BlackRock

Eine Rückkehr zu früheren Konsumniveaus in der Wirtschaft, die dann aufgrund von Stagflation ins Stocken geraten, wird weiterhin zu höherem Preisdruck führen. Die Vorstellung, dass mehrschichtige Angebotsschocks, die nacheinander auftreten, zeigt, wie dies geschehen kann.

Kürzlich genehmigte die US-Regierung die Freigabe von 1 Million Barrel Öl pro Tag für die nächsten 180 Tage. Ein recht bequemer Zeitplan, der genau mit den Zwischenwahlen im November für das Repräsentantenhaus und etwa einem Drittel der Senatssitze zusammenfällt.

Warum ist das wichtig?

Es bedeutet, dass die Demokraten „keinen Stein auf dem anderen lassen“ werden, wenn es darum geht, an der Macht zu bleiben. Die Reduzierung der strategischen Ölreserve zu offen politischen Zwecken ist beispiellos. Ebenso waren die Executive Orders von Biden – die meisten in der jüngeren Geschichte:

Anmerkungen

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Quelle: Federal Register

Credit: Tamara Keith und Zach Levitt / NPR

Die Spaltung zwischen Links und Rechts hat zu staatlichen Anordnungen geführt, die eher eine Herrschaft per Dekret als durch Konsens widerspiegeln.

Es ist daher völlig logisch, dass übermäßiges Gelddrucken zu Inflation, Inflation zu Stagflation und schließlich Stagflation zu Lohn- und Preiskontrollen führt.

Lohn- und Preiskontrollen werden kommen, sobald Angestellte erkennen, dass ihre aktuellen Reallöhne gekürzt wurden, auch wenn ihre Nominallöhne gleich bleiben oder moderat steigen. Die reale Kaufkraft sinkt rapide, wenn die Inflation sich selbst zu nähren beginnt. Es mag gut sein, dass es eine Generation brauchte, um den Respekt und die Angst vor der Inflation zu verlieren. Neue Studenten werden nun alte Lektionen lernen.

Ein kombinierter Besuch an der Tankstelle, gefolgt von Lebensmitteleinkäufen auf dem lokalen Markt, zehrt stark an vielen wöchentlichen Gehaltsschecks.

Die Inflation ist so schnell gestiegen, dass es bei den meisten Menschen noch eine „Echogedächtnis“ gibt, die sich daran erinnern, als der Tank-/Lebensmitteleinkauf noch angenehm war. Doch leider wird er jetzt von vielen gefürchtet.

Zusammenfassung und Fazit

Es sollte keinen Zweifel geben, dass die derzeitige Regierung Lohn- und Preiskontrollen erlassen wird, wenn diese als hilfreich für ihre Wahl angesehen werden. Dies gilt insbesondere für den nächsten Präsidentschaftswahlzyklus im Jahr 2024.

Der Anleihenmarkt wird immer nervöser.

Aktienanleger sollten die Zinsdifferenz zwischen 2-jährigen und 10-jährigen Anleihen – die Zinskurve – genau beobachten.

Via CNBC:

„Wenn die Zinskurve invertiert, „gab es eine über zwei Drittel höhere Wahrscheinlichkeit einer Rezession irgendwann im nächsten Jahr und eine über 98%ige Wahrscheinlichkeit einer Rezession irgendwann in den nächsten zwei Jahren“, so Bespoke.“

Die einfache Botschaft an Investoren: „Der Wind beginnt zu wehen, und das Wasser wird rau; ein Wirtschaftssturm ist im Anmarsch – sind Sie bereit?“

John Top.

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